S P O R T O R D N U N G

 

 

Fassung vom 28.05.1990

 

 

 

 

§ 1  Allgemeines

 

(1)       Die sportlichen Veranstaltungen werden nach den für die jewei­lige Sportart bestehenden Regeln der Fachverbände im Deutschen Sport­bund (DSB) und den von den Fachverbänden anerkannten Re­geln der internationalen Sportverbände durchgeführt, soweit diese Sportord­nung und die sie ergänzenden Spielordnungen der Sparten des BKV Düsseldorf nichts anderes bestimmen.

 

(2)       Sportliche Veranstaltungen des BKV im Sinne des Absatzes (1) sind:

 

a)  Spiele im Rahmen der von den Sportausschüssen oder anderen Organen des BKV ausgeschriebenen und beaufsichtigten Gruppenspiele,

 

b)  Turniere, die von den Sportausschüssen oder anderen Organen des BKV oder von einem Mitglied im Namen des BKV ausgeschrieben und durchgeführt werden und

 

c)  sonstige Veranstaltungen, die vom BKV oder unter seiner Aufsicht durchgeführt werden.

 

 

§ 2  Geltungsbereich

 

(1)       Diese Sportordnung gilt für alle von einem Sportausschuss oder ei­nem anderen Organ des BKV betreuten Sportarten.

 

 

(2)       Mit der Anmeldung einer BSG/SG zur Teilnahme am Sportbetrieb des BKV werden diese Sportordnung und die sie ergänzenden Spielordnun­gen der Sparten als verbindlich anerkannt.

 

 

§ 3  Teilnahme am Spielbetrieb des BKV

 

(1)       Voraussetzung für die Spielberechtigung einer BSG/SG ist die Mit­gliedschaft im BKV. Für überregionale Veranstaltungen des BKV sind jeweils für jede Veranstaltung die Zulassungsbestim­mungen durch den erweiterten Vorstand festzulegen.

 

 

(2)       Die Spielerlaubnis gilt für alle von den BSG/SGen mit dem letz­ten Bestandserhebungsbogen gemeldeten Sportarten als erteilt. Für Sportarten, die nicht im Bestandserhebungsbogen gemeldet sind, gilt die Spielerlaubnis als erteilt, wenn dies in einer Aus­schreibung ausdrücklich vermerkt ist.

 

 

§ 4  Spielerlaubnis

 

(1)       Spielberechtigt für Sportveranstaltungen des BKV sind die Mitglie­der der BSG/SGen, die im Besitz einer durch den Spieler­pass des BKV belegten Spielerlaubnis sind.

 

            Der Besitz des Spielerpasses für eine Sportart berechtigt auch zur Teilnahme an einer anderen Sportart, wenn dieses in der Aus­schreibung ausdrücklich angegeben ist.

 

(2)       Zuständig für die Erteilung von Spielerpässen ist die Passstelle des BKV. Der Spielerpass wird nur auf schriftlichen Antrag einer BSG/SG ausgestellt und bleibt Eigentum des BKV.

 

(3)       Zu seiner Gültigkeit muss der Spielerpass ein Lichtbild des Spie­lers, dessen eigenhändige Unterschrift, den Stempel des BKV und Angabe des Beginns (Datum) und ggf. der Beendigung (Datum) der Spielerlaubnis enthalten. Ein Spielerpass wird nicht mit rückwir­kender Kraft erteilt.

 

(4)       Der Spielerpass ist bei der Durchführung von Spielen des BKV auf Verlangen vorzuzeigen. Kann die Spielerlaubnis nicht am Ort der Veranstaltung anhand des Spielerpasses geprüft werden, ist es zu­lässig, sie anderweitig zu kontrollieren oder nachzuweisen (amtliches Ausweisdokument).

 

(5)       Die Gültigkeitsdauer der Spielerpässe kann für die einzelnen Sportarten in den Spielordnungen geregelt werden. Die Spielordnun­gen können Wartezeiten vorsehen.

 

(6)       Angehörigen von Betrieben, bei denen eine dem BKV angehörende BSG besteht, können Spielerpässe für eine andere BSG oder für eine SG in der gleichen Sportart nur erteilt werden, wenn und soweit die Spielordnungen es ausdrücklich zulassen, und die BSG, in der der Antragsteller beschäftigt ist, schriftlich zu­stimmt.

 

(7)       Die Spielerlaubnis erlischt

 

            1. durch Ausscheiden des Spielers aus der BSG/SG, die den Spielerpass beantragt hat,

 

            2. durch Ausscheiden der BSG/SG aus dem BKV, der der Spieler angehört hat,

 

            3. durch Ablauf einer aus dem Spielerpass ersichtlichen Dauer der Spielerlaubnis,

 

            4. durch Entzug aufgrund einer Entscheidung der zuständigen Organe.

 

            Nach Erlöschen der Spielerlaubnis ist der Spielerpass an die Pass­stelle des BKV innerhalb von 10 Tagen zurückzugeben.

 

 

§ 5  Einsatz von Vereinsspielern

 

(1)       Die Spielordnungen regeln den Einsatz von Vereinsspielern.

 

(2)       Vereinsspieler, die am 28.05.1990 eine Spielberechtigung für den BKV Düsseldorf hatten, behalten diese bis zur Ab-/Ummeldung, auch wenn die jeweilige Spielordnung eine Klassenbegrenzung für Vereinsspieler vorsieht.

 

 

§ 6  Ausschreibung und Terminierung von Sportveranstaltungen

 

(1)       Die Veranstaltungen innerhalb des Spielbetriebs des BKV werden von den Sportausschüssen oder anderen Organen ausgeschrieben und sind so zu veröffentlichen, dass alle BSG/SGen, die die be­treffende Sportart im Bestandserhebungsbogen gemeldet haben, hiervon unter­richtet werden.

 

(2)       Die Ausschreibungen müssen mindestens folgende Angaben enthal­ten:

            Veranstalter, spielleitende Stelle, Art der Veranstaltung, Ter­min der Veranstaltung, Meldeschluss, Meldegebühren, Ort der Veranstal­tung, zugelassener Teilnehmerkreis.

 

(3)       Veranstaltungen (§ 1 Abs. 2) sind zwischen den Sportausschüssen und dem Vorstand einvernehmlich jährlich im voraus festzulegen und rechtzeitig anzukündigen.

 

 

§ 7  Spielbetrieb der BSG/SGen

 

(1)       Freundschaftsspiele können von den BSG/SGen ausgetragen werden.

 

(2)       Die BSG/SGen haben ihre sportlichen Veranstaltungen auf der Ebene des BKV rechtzeitig mit dem Sportwart und den Sportaus­schüssen ab­zustimmen.

 

 

 

Diese Sportordnung wurde beschlossen auf der Sitzung des erweiterten Vorstandes am 28.05.1990.

 

 

Sie erhält Gültigkeit ab dem 28.05.1990.